Neue Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Seit Oktober 2017 ist die Umfahrung Pyburg-Windpassing für den Verkehr freigegeben. Seitdem ist die Lebensqualität für die Bewohner deutlich gestiegen. Weniger Lärm und weniger Staub waren die Folge. Auch wenn es noch immer schwarze Schafe gibt, die zu schnell oder verbotener Weise durchfahren, überwiegen doch die positiven Auswirkungen der Umfahrungsstraße.  Die im heurigen Frühjahr beginnenden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sollen zu einer weiteren Verbesserung der Situation beitragen.


4 Bauabschnitte

Die gesamte Mauthausnerstraße soll in den nächsten 2 bis 3 Jahren  im Zuge der Bauarbeiten saniert und verkehrsberuhigt werden. Das Grobkonzept wurde bereits im Herbst 2017 der Bevölkerung vorgestellt. Kernstück ist die Reduzierung der Fahrbahn auf eine Breite von 4,50m und die durchgängige Markierung eines Mehrzweckstreifens für Radfahrer auf beiden Seiten. Die straße wird abgefräst und mit einem neuen feinen Asphaltbelag versehen. Zusätzlich wird im gesamten Verlauf die Straßenbeleuchtung auf moderne LED Laternen umgestellt. Schritt für Schritt soll auf der Nordseite der Straße der Gehsteig sowie die Oberflächenentwässerung saniert werden. Im Bereich der Bushaltestellen kommt es zu einer kompletten Neugestaltung.

Betreffend der straßenpolizeilichen Maßnahmen haben sich beide betroffenen Gemeinden auf eine zukünftige Geschwindigkeitsbegrenzung von 40km/h verständigt.

„Mit diesen Maßnahmen wollen wird das Ortsbild von Windpassing positiv verändern und zur weiteren Steigerung der Lebensqualität beitragen“, freut sich Bürgermeister Daniel Lachmayr, der bereits als damaliger Obmann des Infrastrukturausschusses das Projekt in Bewegung setzte.

Im vergangenen Jahr wurden von einer Bürgerinitiative rund um Sprecher Herbert Pühringer Unterschriften für effiziente Kontrollen der Exekutive im Bereich der ehemaligen B123 durch Windpassing und Pyburg gesammelt. Grund dafür sind Stauflüchtlinge und auch LKW, die bestehende Verbote missachten.  Im Rahmen einer gemeinsamen Besprechung mit der Polizei Mitte Februar wurden Bürgermeister Daniel Lachmayr die rund 400 Unterschriften übergeben. „Fahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen haben nur dann Sinn, wenn sie auch kontrolliert werden“, unterstützt Bürgermeister Daniel Lachmayr die Forderungen der Initiative.